7 Juni 2024

Im Todesfall soll Verteilung von Geld aus S├Ąule 3a flexibler werden

Menschen sollen beim Vorsorgeverm├Âgen der S├Ąule 3a mehr Spielraum erhalten, an wen sie das Geld im Todesfall vermachen. Bisher waren Kinder aus einer fr├╝heren Beziehung systematisch benachteiligt gegen├╝ber der Ehegattin oder der eingetragenen Partnerin.

Der Bundesrat sprach anl├Ąsslich der Verabschiedung eines Berichts zur Erbfolgeplanung in der Vorsorge am Freitag daf├╝r aus, dass die Vorsorgenehmenden die Reihenfolge der Beg├╝nstigten ├Ąndern k├Ânnen. Profitieren sollen unter anderem Patchworkfamilien. Das Regime soll aber Personen, die mit der verstorbenen Person eine wirtschaftliche Gemeinschaft gebildet haben, sch├╝tzen.

Neu sollen Kinder, Lebenspartner und Unterhaltsberechtigte ebenfalls in die erste Linie der Beg├╝nstigten aufgenommen werden k├Ânnen und nicht nur der ├╝berlebende Ehegatte oder der ├╝berlebende eingetragene Partner.

Der erste Rang h├Ąlt das gesamte Vorsorgekapital. Sind im ersten Rang keine Personen zu beg├╝nstigen, r├╝ckt der zweite Rang nach.

Wenn die versicherungsnehmende Person nichts unternimmt, bleibt die Reihenfolge der Beg├╝nstigten bestehen. Dabei geht das Geld prim├Ąr an die ├╝berlebende Ehegattin oder die ├╝berlebende eingetragene Partnerin und erst allenfalls danach an die Kinder.

Mit der Selbstvorsorge der S├Ąule 3a k├Ânnen Erwerbst├Ątige einen bestimmten Betrag auf ein Bankkonto oder in eine Lebensversicherungspolice einzahlen. Die gebundene Vorsorge dient dazu, das Einkommen der versicherten Person im Alter oder bei Invalidit├Ąt zu verbessern. F├╝r Erwerbst├Ątige, die einer Vorsorgeeinrichtung der 2. S├Ąule angeh├Âren, gilt ein j├Ąhrlicher Maximalbetrag von 7056 Franken.

(text:sda/symbolbild:unsplash)