3 April 2026

Im Kanton Bern lebt jede 500. Person in einer roten Gefahrenzone

Jede 500. Person im Kanton Bern wohnt in einer roten Gefahrenzone und ist bei grösseren Naturereignissen akut gefährdet. Für diese Gebiete hat der Kanton gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden Notfallplanungen erstellt. Damit können die Einsatzkräfte insbesondere bei Hochwasser schnell und gezielt helfen.

Mit der standardisierten Notfallplanung stärkt der Kanton Bern die Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturgefahren. Gemeinden und Einsatzkräfte erhalten klare, praxistaugliche Grundlagen, um im Ereignisfall schnell, koordiniert und wirksam handeln zu können. Die Notfallplanung Naturgefahren enthält vorbereitete Abläufe und Hilfsmittel, die insbesondere bei Hochwasser sofort genutzt werden können. Dazu gehören Ablauf- und Alarmierungs-Schemen, Auftrags- und Interventionskarten sowie eine Übersicht über benötigtes Material und Personal. Gleichzeitig lässt die Planung der Einsatzleitung genügend Handlungsspielraum, um flexibel auf die Lage reagieren zu können. Ziel ist es, Bevölkerung, Tiere, Infrastruktur und Lebensgrundlagen bei Naturereignissen bestmöglich zu schützen, Zeit zu gewinnen und Schäden zu vermeiden oder zu vermindern.

(text:pd&awe/bild:hka)