19 Januar 2024

Im Kanton Bern fehlen noch viele Asylunterk├╝nfte

Der Kanton m├╝sse sich darauf vorbereiten 3000 zus├Ątzliche Fl├╝chtlinge zu empfangen, sagte der zust├Ąndige Regierigsrat Pierre-Alain Schnegg heute in Bern. F├╝r diese Prognose st├╝tzte er sich auf Zahlen des Bundes. Aktuell gebe es Unterbringungsreserven f├╝r etwa 800 Personen.

Der Kanton sei im Austausch mit der Stadt Bern f├╝r die Nutzung des ehemaligen Tiefenauspitals als Kollektivunterkunft. Dies w├╝rde die Lage im Asylwesen entspannen, erhoffte sich Manuel Michel, Vorsteher des Amts f├╝r Integration und Soziales. In der Immobilie k├Ânnten rund 800 Personen untergebracht werden.

Im Kanton Bern suchten insgesamt rund 15’800 Menschen Schutz, 8700 Personen aus der Ukraine mit Status S und 7100 Personen aus dem regul├Ąren Asylwesen. Es sei realistisch, dass viele aus der Ukraine gefl├╝chteten Personen nicht zur├╝ckkehren w├╝rden, sagte der bernjurassische Regierungsrat.

Die Kinder w├╝rden Deutsch oder Franz├Âsisch lernen, hier zur Schule gehen oder h├Ątten eine Lehrstelle. Etwa 20 Prozent der Personen zwischen 16 und 65 Jahren w├╝rden einer Arbeit nachgehen. Es gelte, diese Personen in die Gesellschaft zu integrieren. Dies k├Ânne zu sozialen Problemen und Spannungen f├╝hren, bef├╝rchtete der SVP-Politiker.

(text:sda/bild:pd)