24 August 2026

Im Jahr 2028 jährt sich die Reformation in Bern zum 500. Mal

Am 7. Februar 1528 rief die bernische Obrigkeit die Reformation aus. Der Verein «Berner Refor-mationsjahr 2028» (BRJ28) nimmt den 500. Jahrestag zum Anlass, auf dieses wichtige historische Ereignis zurückzuschauen und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten, dies unter an-derem im Gespräch mit jungen Bernerinnen und Bernern.
Präsidiert wird der Verein BRJ28 von der Staatsarchivarin Dr. Barbara Studer Immenhauser. Vizepräsidentin und Vertreterin der Reformierten Kirchen Bern Jura Solothurn Refbejuso ist Syno-dalratspräsidentin Judith Pörksen Roder. Ihr obliegt die Schirmherrschaft für zahlreiche kirchliche Veranstaltungen. Dazu gehört als wichtiges Vorhaben die Suche nach 500 Personen, welche weit über kirchliche Kreise hinaus als zeitgenössische Reformerinnen und Reformer gelten.
Darüber hinaus koordiniert der Verein BRJ28 eine Reihe von Projekten von verschiedenen Veranstalterinnen und Veranstaltern. Sie alle rücken auf sehr unterschiedliche Weise die Reformation in den Fokus.
Eine ausdrücklich zivilgesellschaftliche Dimension bietet das vom Verein BRJ28 veranstaltete Projekt DISPUT 2028. Der Schriftsteller Lukas Bärfuss wird ein bildungspolitisches Jugend- und Zukunftsprojekt kuratieren, das Wünsche, Anliegen und Visionen von jungen Menschen im Alter von 13 bis 19 Jahre ins Zentrum stellt. An einem Festival der friedlichen Auseinandersetzung im Mai/Juni 2028 werden die Ergebnisse dieses Projekts im Gespräch, auf der Bühne oder in Form von Installationen präsentiert werden.
Lanciert wird das Reformationsjahr 2028 durch die Präsentation und Diskussion eines Films über Niklaus Manuel am 6. Januar 2028 im Berner Münster. Der Kanton Bern als Rechtsnachfolger des historischen Stadtstaats wird das Berner Reformationsjahr am 28. Januar 2028 im Münster offiziell eröffnen.

(text:pd&awe/bild:csc)