4 August 2026

IBI: Trinkwasser muss mit Grundwasser ergänzt werden

Wegen der anhaltenden Trockenheit liefern die Quellen im Saxettal deutlich weniger Wasser. Seit dem 30. Juli 2026 speist die Industrielle Betriebe Interlaken AG (IBI) deshalb zusätzlich Grundwasser ins Leitungsnetz ein. Die Versorgung bleibt jederzeit gewährleistet.

Die IBI versorgt ihre Kundinnen und Kunden hauptsächlich mit Quellwasser. Zwischen Frühling und Herbst beträgt der Quellwasseranteil üblicherweise 100 Prozent; nur in kalten Wintermonaten wird bei Bedarf zusätzlich Grundwasser gefördert. Die anhaltende Trockenperiode hat die Quellschüttungen im Saxettal in den vergangenen Wochen jedoch stark reduziert.

Die IBI beliefert zurzeit nicht nur die Bödeligemeinden Interlaken, Matten und Unterseen mit Trinkwasser, sondern aufgrund der Trockenheit auch Bönigen, Saxeten, Wilderswil, Ringgenberg, Goldswil und Beatenberg. Der höhere Bedarf und die geringere Quellwassermenge erfordern eine Ergänzung der Versorgung. Seit dem 30. Juli 2026 speist die IBI deshalb zusätzlich Grundwasser ins Leitungsnetz ein – nach aktuellem Kenntnisstand erstmals in der Geschichte der lokalen Wasserversorgung.

(text:pd/bild:unsplash)