3 September 2021

HĂŒberli/Betschart und Heidrich/Gerson sind Schweizermeister:Innen

An den Schweizermeisterschaften auf dem Bundesplatz in Bern konnten sich die favorisierten Duos durchsetzen. Bei den MĂ€nnern holten sich Adrian Heidrich und Mirco Gerson wie bereits 2019 den Titel. Nina Betschart und Tanja HĂŒberli triumphierten bei den Frauen.

Zum Abschluss der Beachvolleyball-Saison wartete mit der Schweizermeisterschaft ein Highlight auf die besten nationalen Spielerinnen und Spieler. Die Kulisse konnte dabei nicht besser sein, gespielt wurde direkt vor dem Bundeshaus auf dem Bundesplatz. Petrus bewiess sich dabei ebenfalls als Beachvolleyball-Fan, wĂ€hrend drei Tagen schien die Sonne ununterbrochen auf den Center Court. Den Titel in der Hauptstadt holten sich die als Nummer eins gesetzten Duos. Im Finale der MĂ€nner setzten sich Mirco Gerson und Adrian Heidrich mit 21:19, 21:16 gegen Jonas Kissling und Marco Krattiger durch. Gerson/Heidrich verteidigten somit den Titel von 2019. Nina Betschart und Tanja HĂŒberli besiegten Anouk VergĂ©-DĂ©prĂ© und Laura Caluori in einem packenden Endspiel mit 21:14, 21:9.

Die Familie VergĂ©-DĂ©prĂ© war gleich zweifach auf dem Podest vertreten. ZoĂ© VergĂ©-DĂ©prĂ© holte sich zusammen mit ihrer Partnerin EsmĂ©e Böbner den dritten Platz an den Schweizermeisterschaften. Im kleinen Final besiegten sie Mara Betschart und Annik StĂ€hli mit 21:15, 21:18. In einem heissen Duell sicherten sich Yves Haussener und Quentin MĂ©tral bei den MĂ€nnern die Bronzemedaille gegen Immanuel ZĂŒrcher und Jonathan Jordan.

Zufrieden mit den CH-Meisterschaften ist auch Mike SchĂ€lchli, Inhaber des Veranstalters TIT-PIT GmbH: «Die Schweizermeisterschaften fanden grossen Anklang beim Publikum, mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher waren ĂŒber die drei Tage auf dem Bundesplatz zugegen und erlebten ein wahres Beachvolley-Fest.» Weiter zeigt sich der Veranstalter zufrieden, dass der Anlass unter Einhaltung des Schutzkonzeptes in diesem Rahmen durchgefĂŒhrt werden konnte. Das erste Mal ĂŒberhaupt wurden alle Spiele live auf dem MySports-Kanal der Streaming-Plattform Twitch ĂŒbertragen. Am Finaltag gab es zu dem ein Beach-Studio inklusive zwei Kommentatoren. Das Angebot kam bei den Beachvolleyfans sehr gut an. So schossen die Zuschauerzahlen teilweise ĂŒber die 10’000er Grenze. Die Erwartungen an den Stream wurden an der ganzen Coop Beachtour mehr als nur ĂŒbertroffen, der ganze Sport konnte von der Reichweite der neuen Plattform profitieren.

(text&bild:pd)