Status Quo in der Regierung – SVP gewinnt im Grossen Rat
Im Berner Regierungsrat bleibt die Bürgerliche Mehrheit mit 4:3 erhalten. Die bisherigen Astrid Bärtschi (Mitte), Evi Allemann (SP) und Philippe Müller (FDP) und Pierre-Alain Schnegg (SVP) behalten ihre Sitze. Neu im Regierungsrat sind Aline Trede (Grüne), die den Sitz der abtretenden Christine Häsler verteidigt, Reto Müller (SP), der den Sitz von Christoph Ammann bei der SP behält und der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP), der den Sitz von Christoph Neuhaus (SVP) verteidigen kann.
Bei den Grossratswahlen sind die Resultate noch nicht überall fix, aber: Der Wahlkreis Oberland ist ausgezählt: Die SVP gewinnt auf Kosten der EVP einen Sitz und kommt neu auf sieben Sitze im Grossen Rat. Auch in Thun gewinnt die SVP: neu kommt sie im Wahlkreis auf sechs statt vier Sitze. Einer geht zu Lasten der Grünen, der andere zu Lasten von madeleine Amstutz, die mit ihrer Bürgerlichen Stadt-Land-Liste aus dem Grossen Rat fällt.
Auch bei Grossratswahlen SVP-Sieg vorhergesagt
Die SVP wird laut Hochrechnung als grosse Siegerin aus den bernischen Grossratswahlen hervorgehen. Sie könnte 8 Sitze hinzulegen. Die EDU könnte 2 Sitze gewinnen, wie die Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag des Kantons zeigt. Auch die FDP könnte einen Sitz zulegen.
Im linken Lager legt die SP laut Hochrechnung um drei Sitze zu, die Grünen verlieren einen Sitz. Schlecht sieht es für drei weitere Parteien aus: Die GLP könnte gleich vier Sitze verlieren, die EVP drei und die Mitte zwei. Die übrigen Sitzverluste gehen auf Diverse.
Der Kanton Bern hat dieses Jahr erstmals Hochrechnungen erstellen lassen. Der Fehlerbereich liegt bei plus/minus drei Sitzen. Gewissheit wird erst am Abend herrschen, wenn das offizielle Ergebnis im Rathaus verkündet wird.
(text:sda/bild:unsplash)