10 August 2026

Hitzeschutz: Kanton Bern setzt auf Aufklärung

In den letzten 40 Jahren hat sich die Zahl der Hitzetage in der Schweiz versiebenfacht. Und halten die hohen Temperaturen an, könnte dieser Sommer der wärmste seit Messbeginn werden. Der Kanton Bern will die Bevölkerung deshalb mit einem Hitze-Aktionsplan für die zunehmende Hitze sensibilisieren.

Im Zentrum steht die Anpassung an die hohen Temperaturen. Schützen könne sich letztlich nur jede und jeder selbst. Etwa, indem bei grosser Hitze bestimmte Verhaltensregeln beachtet werden. Dazu gehören, körperliche Anstrengung zu vermeiden, den Körper abzukühlen, ausreichend zu trinken und leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen, so die Berner Gesundheitsdirektion.

Besonders für Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und kleine Kinder kann die Hitze schnell gefährlich werden. Deshalb gewinnen sogenannte Cooling Spots an Bedeutung. Dabei handelt es sich um kühle, öffentlich zugängliche Orte wie Bibliotheken oder Einkaufszentren, an die man sich bei grosser Hitze zurückziehen kann. Für die Einrichtung und Kennzeichnung dieser Orte sind die Gemeinden zuständig. Schweizweit gebe es bereits entsprechende Bestrebungen, sagt Gundekar Giebel von der kantonalen Gesundheitsdirektion. Klar ist: Mit zunehmenden Hitzetagen werden solche Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung immer wichtiger.

(text:pmu/bild:unsplash)