15 Juli 2023

Heimberg verpasst Medaille im WM-Final deutlich

Die Wasserspringerin Michelle Heimberg wird an den Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka im Final vom 1-m-Brett achte. Die 23-j├Ąhrige Aargauerin konnte in der Endausmarchung nicht an ihre Leistungen aus dem Halbfinal ankn├╝pfen, als sie sich als Vierte und beste Europ├Ąerin f├╝r den Final mit den besten zw├Âlf qualifiziert hatte. Somit bleibt ihr bestes WM-Resultat ein 6. Platz, erreicht vor einem Jahr in Budapest vom 3-m-Brett.

Nichtsdestotrotz zeigte sich Heimberg nach dem Wettkampf gegen├╝ber den Medien zufrieden: “Ich bin happy mit dem achten WM-Rang und dass ich meine Spr├╝nge durchziehen konnte.”

Weltmeisterin in der nicht-olympischen Disziplin wurde die Chinesin Lin Shan. Silber ging an ihre Landsfrau Li Yajie, Bronze sicherte sich die Mexikanerin Aranza Vazquez Montano.

Heimberg, die Ende Juni an den Europameisterschaft in Polen Gold gewonnen hatte, war die einzige Schweizer Springerin im Final. Die 24-j├Ąhrige Madeline Coquoz von Fribourg Natation hatte sich vor den Titelk├Ąmpfen im Training an der Schulter verletzt und musste vorzeitig die R├╝ckreise in die Schweiz antreten.

F├╝r Heimberg steht an den Weltmeisterschaften kommende Woche der Wettkampf vom 3-m-Brett an. Qualifiziert sie sich f├╝r den Final der besten zw├Âlf, hat sie das Ticket f├╝r die Olympischen Spiele in Paris im n├Ąchsten Jahr auf sicher.

Ebenfalls eine Medaille verpasst haben Jonathan Suckow und Guillaume Dutoit. Im Final des Synchronspringens vom 3-m-Brett belegte das Duo den 8. Platz. Weltmeister wurden die Chinesen Long Daoyi/Wang Zongyuan. Jonathan Suckow steht am Sonntag im Final vom 1-m-Brett.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)