4 November 2021

Heimberg: Minus im Budget 2022 und höhere Verschuldung

Der Gemeinderat budgetiert fĂŒr 2022 ein Minus von 693’434 Franken bei einem Gesamtaufwand von 29’994’824 Franken und einem Gesamtertrag von 29’301’390 Franken.

Nach dem errechneten Budget 2022 wird der Steuerertrag gegenĂŒber dem Vorjahresbudget um 1.57 Millionen Franken zunehmen. Der Grund sind mehr Steurzahler:innen durch mehr Wohnraum sowie die Steuererhöhung.

Die GrĂŒnde fĂŒr das Minus von gut einer halben Millionen Franken sind vor allem notwendige Investitionen, wie Andrea Erni HĂ€nni, GemeindeprĂ€sidentin von Heimberg, gegenĂŒber Radio BeO erklĂ€rt. Dazu gehören Belagssanierungen, neue Abwasserleitungen und Unterhaltskosten. Ausserdem sind auch grössere bauliche Projekte in Form einer Schulraumvergrösserung nötig, welche bereits im Jahr 2022 Planungskosten verursachen werden. Dazu kommen steigende Kosten wie der Lastenausgleich an den Kanton, so Erni HĂ€nni weiter.

Die Umsetzung der Schulraumvergrösserung, mehr TurnhallenplÀtze und Hochwassermassnahmen werden die Investitionen im Finanzplan 2021-2026 gar auf die Höhe von rund 30 Millionen Franken steigen lassen.

Bis zum Ende der Planungsphase rechnet der Gemeinderat mit einem Anstieg der Verschuldung von heute 17.45 Millionen Franken auf ca. 27.75 Millionen Franken. Diese Verschuldungen seien nun nötig, da Heimberg in den Jahren zuvor sehr wenige Investitionen getĂ€tigt habe, so Erni HĂ€nni. Nach investitionsintensiven Jahren wĂŒrden aber auch wieder ruhigere Jahre mit weniger Investitionen folgen.

WĂ€hrendem der Finanzplan 2021-2026 lediglich zur Kenntnissnahme an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 prĂ€sentiert wird, werden die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bereits ĂŒber das Budget 2022 abstimmen können.

(text:pd&chl/bild:beo)