8 Februar 2023

Heimatschutz gegen Anpassung des Zweitwohnungsgesetzes

Der Schweizer Heimatschutz ist gegen die Anpassung des Zweitwohnungsgesetzes, wie er in seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung schreibt. Das Zweitwohnungsgesetz soll so angepasst werden, dass bei Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von ├╝ber 20% alte Wohnh├Ąuser, welche vor 2012 bestanden haben, um 30% erweitert werden d├╝rfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das alte Haus abgerissen und neu gebaut wird oder einfach erweitert. Dazu darf die neue Wohnfl├Ąche vom Eigent├╝mer selbst in Erst- und Zweitwohnungen aufgeteilt werden.

Das gebe noch mehr Druck zur Erstellung f├╝r Zweitwohnungen und lasse die Mietpreise gerade in den touristischen Gemeinden in die H├Âhe schnellen, schreibt der Schweizer Heimatschutz. Die bezahlbaren Wohnungen f├╝r Einheimische oder Arbeitskr├Ąfte w├╝rden so schwinden und bewege die Menschen vermehrt zum Wegzug oder dazu, an den Rand der Gemeinde zu ziehen, heisst es in der Stellungnahme weiter.

(text:msi/bild:unsplash)