20 März 2026

Hecht räumen an den 19. Swiss Music Awards ab

Sie sind die beste Band, bester Live-Act, bester Streaming-Artist und haben auch noch den besten Hit: Hecht dominierten am Donnerstagabend an den 19. Swiss Music Awards. Im Hallenstadion wurden sie mit vier Betonklötzen geehrt. Trauffer wurde als bester Solo-Act gewürdigt.

Am meisten bedeute ihnen die Auszeichnung als bester Live-Act, sagte Hecht-Frontmann Stefan Buck nach der Preisverleihung gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Sie befänden sich nun fast ein bisschen in einem Schockzustand: „Ich habe so gehofft, dass wir einen Stein gewinnen. Dass es jetzt vier von vier sind und die Leute da draussen uns so treu sind, das ist ein sehr bewegendes Gefühl.“

Mit ihrem Sommerhit setzten sich Hecht gegen Zoë Më und ihren Song „Voyage“ durch, den die Freiburger Musikerin im vergangenen Mai als Schweizer ESC-Beitrag in Basel präsentierte. Auch Megawatt und Gölä waren mit dem gemeinsamen Song „Brich mir mis Herz“ für den besten Hit nominiert gewesen.

Der beste nationale Soloact ist Trauffer. Der Ländler-Pop-Sänger und Unternehmer aus dem Berner Oberland konnte sich gegen seinen ehemaligen „Büetzer-Bueb“-Kollegen Gölä sowie gegen Nemo durchsetzen. „Dass es für den ‚Holzchuelischnitzer‘ reicht, das hätte ich wirklich nicht gedacht“, sagte der Volksmusiker in einer Videobotschaft. Trauffer hat 2025 das Album „Heubode“ veröffentlicht und lud im Hallenstadion gleich dreimal zur „Heubode-Party“. Das Titelstück der Platte könnte man wohl als Mundart-Örgeli-Rock mit Jodeleinlagen bezeichnen.

(text:sda/bild:unsplash)