22 M├Ąrz 2024

Gut-Behrami gewinnt ihre f├╝nfte Super-G-Kugel

Lara Gut-Behrami f├Ąhrt beim Saisonfinale in Saalbach im Super-G auf Platz 7. Damit verteidigt sie die F├╝hrung in der Disziplinenwertung und gewinnt zum f├╝nften Mal die kleine Kristallkugel.

Cornelia H├╝tter und Federica Brignone, die einzigen verbliebenen Konkurrentinnen im Kampf um die kleine Kristallkugel, fuhren bei hohen Temperaturen auf die Pl├Ątze 5 und 2. Die Italienerin kam bis auf 30 Punkte an die Tessinerin heran, die ├ľsterreicherin auf 60 Punkte.

Gut-Behrami zeigte f├╝r einmal keine brillante Leistung und musste bis zur Fahrt von Brignone zittern, ehe sie sich dem Gewinn ihrer f├╝nften Super-G-Kugel sicher sein konnte. Damit zieht sie mit Katja Seizinger und Lindsey Vonn gleich. Die Deutsche und die Amerikanerin gewannen die Disziplinenwertung ebenfalls f├╝nf Mal.

„Es ist nie einfach bei solchen Verh├Ąltnissen. Ich habe probiert von oben bis unten Vollgas zu geben. Oben war ich ein paar Mal neben der Linie“, sagte Gut-Behrami nach dem Rennen gegen├╝ber SRF. Dennoch sei es eines ihrer besten Rennen gewesen bei solchen Verh├Ąltnissen. „Ich bin einfach froh, dass es geklappt hat.“

Die im Vorfeld herrschenden Spekulationen ├╝ber ein Karriereende nach der Saison r├Ąumte sie aus dem Weg. „Ein Jahr werde ich sicher noch fahren. Dass ich bis Cortina weitermache, ist jedoch ziemlich unrealistisch“, so Gut-Behrami. In den italienischen Dolomiten werden bei den Olympischen Spielen 2026 die alpinen Wettbewerbe der Frauen ausgetragen.

Beim letzten Super-G der Saison siegte Ester Ledecka. F├╝r die 28-j├Ąhrige Tschechin war es der vierte Weltcupsieg, der zweite im Super-G. Sie rettete 28 Hundertstel Vorsprung auf Brignone und 30 Hundertstel auf Kajsa Lie ins Ziel. Die Norwegerin stieg zum dritten Mal in dieser Saison auf ein Weltcup-Podest.

Michelle Gisin klassierte sich als zweitbeste Schweizerin im 13. Rang, Jasmina Suter fuhr auf Platz 19.

(text:sda/bild:keystone)