Grüne fordern eine nachhaltige Wirtschaftsstrategie
Der Thuner Gemeinderat soll prüfen, eine nachhaltige Wirtschaftsstrategie zu erarbeiten. Dies zusammen mit allen relevanten Stakeholdern aus unter anderem Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Das fordert ein Postulat aus den Reihen der Grünen und Grünliberalen.
Die Stadt habe bereits eine Vielzahl von Strategien erarbeitet, erklärt Stadtrat Thomas Lanz (Grüne), im wichtigen Feld der Wirtschaft fehle ein solches noch. Bei der Wirtschaftsstrategie soll ein besonderes Augenmerk auf die bereits ansässigen Wirtschaftszweige – und die Nachhaltigkeit – gelegt werden, insbesondere auf die Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe und nachhaltige Unternehmensansiedlungen aus nachhaltigen Branchen, Lanz nennt hier etwa Solarenergie und Food-Tech. Auch die gezielte Förderung von Start-Ups aus diesen Branchen soll Teil der Strategie sein.
Die Stadt treffe zwar schon jetzt Massnahmen zur Wirtschaftsförderung, diese seien aber ohne Gesamtkonzept nur punktuell. Nach Ansicht der Postulant:innen soll eine solche Wirtschaftsstrategie auch bei städtebaulichen Überlegungen miteinbezogen werden und die Strukturellen Herausforderungen der Stadt, wie etwa die Verkehrsproblematik, der Mangel an Gewerbeflächen, die Wohnungsknappheit oder die ungenügende öV-Erschliessung von Arbeitsgebieten.
Der Vorstoss ist nun beim Gemeinderat zur Beantwortung.
(text:csc/bild:tvg/stadtthun)