Gesamtkonzept gefordert um Thuner Veranstaltungen besser zu schützen
Die Stadt Thun macht gute Erfahrungen mit mobilen Sperren und Betonblöcken um Veranstaltungen im öffentlichen Raum vor Fahrzeugen zu schützen. Dies schreibt der Gemeinderat in einer Antwort an die Mitte-Stadträtin Lara Müller. Sie wollte wissen, wie die Stadt ihre Fussgänger schützen kann und wo sie dies tut. Hintergrund der parlamentarischen Anfrage war ein Unfall in Olten im letzten September, bei dem eine Automobilistin unabsichtlich in drei Fussgänger:innen hineinfuhr und diese verletzte – der Gemeinderat sagt klar, dass er nicht alle Räume schützen könne, sondern, dass Unfälle passieren können. Ein erhöhtes Schutzbedürfnis gebe es bei stark frequentierten Orten. Dazu schreibt die Thuner Regierung auch, dass in erster Linie die Veranstaltenden für Sicherheit sorgen sollen, aber dass man von der Stadt her bei den Sicherheitskonzepten durchaus mitrede. Für Lara Müller fehlt hier ein Gesamtkonzept, sagt sie zu Radio BeO – sie werde am Thema dranbleiben.
(text:ogr/bild:unsplash)