Gemeinsam in Grindelwald für den Wald der Zukunft
Was haben ein Richter, eine 76-jährige Pensionierte und eine Pflegefachfrau gemeinsam? Sie alle arbeiten derzeit in Grindelwald am «Bergwald der Zukunft». Freiwillig pflegen sie den Jungwald, pflanzen Bäume und bauen Wildschutzzäune.
Das Bergwaldprojekt ist eine Stiftung, die mit Hilfe von Freiwilligen Arbeiten im Wald und in der Landwirtschaft übernimmt. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden kommen aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern, der Rest aus der Schweiz, erklärt Projektleiter Kurt Zumbrunn gegenüber Radio BeO Die jüngste Teilnehmerin ist in diesem Jahr 17 Jahre alt, der älteste Teilnehmer 76. Damit die Zusammenarbeit in der Gruppe gut funktioniert, spielen die Gruppenleitenden eine besonders wichtige Rolle. Dieses Mal übernimmt diese Aufgabe unter anderem ein junger Zivildienstleistender und Forstwart. Wenn die Gruppe dann in den Wald geht „entstehen Freundschaften, alle lernen viel dazu – und der Spass kommt ebenfalls nicht zu kurz“ so Zumbrunn.
In Grindelwald sind vom 10. bis 30. Mai insgesamt 16 Teilnehmende unterwegs, dazu eine Köchin und zwei Gruppenleitende. Insgesamt schreibt das Bergwaldprojekt jedes Jahr rund 100 Einsatzwochen aus. Neben Grindelwald gibt es im Berner Oberland auch Projekte in Habkern und im Lütschental.
(text:chl&pd/symbolbild:unsplash)