1 Januar 2024

Geldautomat in Muri aufgesprengt

In Muri b. Bern haben Unbekannte in der Nacht auf Montag einen Geldautomaten aufgesprengt und sind anschliessend mit Beute geflĂŒchtet. Trotz sofort eingeleiteter, umfassender Fahndungsmassnahmen konnte die TĂ€terschaft bis jetzt nicht angehalten werden. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Montag, 1. Januar 2024, kurz vor 7.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass sich Personen im Bereich einer Bank im Dorfzentrum von Muri b. Bern verdĂ€chtig verhalten wĂŒrden. Unmittelbar danach kam es zu einer Explosion. Die sofort ausgerĂŒckten Patrouillen konnten vor Ort niemanden mehr antreffen und fanden am MettlengĂ€ssli einen aufgesprengten Geldautomaten vor. Sofort wurden, unter anderem mit UnterstĂŒtzung der Kantonspolizeien aus den umliegenden Kantonen und diverser Spezialdienste, umfassende Fahndungsmassnahmen eingeleitet. Im Zuge dieser konnte kurze Zeit spĂ€ter im Bereich des Flughafens Bern-Belp ein schwarzes Auto festgestellt werden, das beim Erblicken eines Patrouillenfahrzeugs die Flucht ergriff. Umgehend nahm die Patrouille die Nachfahrt auf, musste diese im Dorfzentrum von Belp, aufgrund der stark ĂŒberhöhten Geschwindigkeit des Fluchtfahrzeugs, aber abbrechen. Das Auto flĂŒchtete danach in unbekannte Richtung.
GemĂ€ss aktuellen Erkenntnissen hatte die unbekannte TĂ€terschaft, mutmasslich zwei dunkel gekleidete MĂ€nner, den Geldautomaten aufgesprengt. Anschliessend flĂŒchtete die TĂ€terschaft mit der Beute zu Fuss in unbekannte Richtung. Inwiefern das Auto mit auslĂ€ndischen Kontrollschildern, das in Belp geflĂŒchtet war, im Zusammenhang mit den Ereignissen in Muri b. Bern steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das schwarze Auto dĂŒrfte BeschĂ€digungen an der Front oder am Heck aufweisen. Der Geldautomat wurde vollstĂ€ndig zerstört, es entstand erheblicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Bern hat in Zusammenarbeit mit fedpol und unter Leitung der Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht. Personen, die verdĂ€chtige Beobachtungen – unter UmstĂ€nden auch wĂ€hrend der vergangenen Tage – gemacht haben oder Angaben zur TĂ€terschaft machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 31 638 81 11 zu melden.

(text:pd/bild:pixabay)