8 Oktober 2026

Granit Xhaka akzeptiert Strafe

Der Fussballer Granit Xhaka ist von der Staatsanwaltschaft Luzern wegen Erschleichens einer falschen Beurkundung zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 3000 Franken verurteilt worden. Xhaka akzeptiert die Strafe, die er wegen eines gefälschten Impfzertifikats erhielt.

Dies vermeldete der Captain der Schweizer Nationalmannschaft auf seinem Instagram-Account. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Lässt sich der 34-Jährige in dieser Zeit nichts zuschulden kommen, wird die Strafe nicht vollzogen.

„Vor einigen Wochen habe ich gesagt, dass ich die Verantwortung für meinen Entscheid übernehme. Dazu stehe ich“, teilte Xhaka nach der Verurteilung mit. Er habe bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt, die Verfahrenskosten bereits bezahlt und das Urteil akzeptiert.

Xhaka hatte das gefälschte Corona-Impfzertifikat 2022 in Luzern erhalten. Nachdem das Strafverfahren Mitte September publik geworden war, erklärte er, dass er Bedenken zur Covid-19-Impfung gehabt habe und deswegen verunsichert gewesen sei. In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe er eine Impfbestätigung erworben. Dies sei ein Fehler gewesen.

Xhaka wurde wegen des Strafverfahrens nicht für die Spiele der Nationalmannschaft in der Nations League eingezogen, genauso wie Breel Embolo, der ebenfalls über ein gefälschtes Zertifikat stolperte. Welche Konsequenzen das Urteil gegen Xhaka auf sportlicher Ebene nach sich zieht, war am Donnerstag noch unklar. Der Schweizer Nationalspieler steht zudem in England beim AFC Sunderland unter Vertrag.

(text:sda/bild:keystone)