26 Dezember 2023

Mindestens f├╝nf Sturmtote in Australien

Bei schweren Unwettern im Osten Australiens sind mindestens f├╝nf Menschen ums Leben gekommen. Unter ihnen sei ein neunj├Ąhriges M├Ądchen, das in einem Vorort Brisbanes von Wassermassen fortgerissen und in die Kanalisation gesp├╝lt worden sei, teilte die Polizei des Bundesstaates Queensland laut ├Ârtlichen Medienberichten vom Dienstag mit.

In dem Bundesstaat starben demnach zudem eine 59-J├Ąhrige, die an der Gold Coast von einem Baum erschlagen wurde, und ein Mann, der nach dem Kentern eines Bootes vor Brisbane im Meer ertrank. Acht weitere Insassen seien gerettet worden, zwei w├╝rden noch vermisst.

Im Bundesstaat Victoria seien zwei Menschen infolge des Sturms get├Âtet worden: In der Ortschaft Caringal ├Âstlich von Melbourne sei ein Mann von einem herabfallenden Ast t├Âdlich verletzt worden. N├Ârdlich der Millionenstadt sei eine Frau auf einem Campingplatz durch einen umst├╝rzenden Baum ums Leben gekommen.

In Queensland waren wegen Sturmsch├Ąden an Stromleitungen ├╝berdies rund 100 000 Haushalte ohne Elektrizit├Ąt, meldete der ├Ârtliche Versorger. Der australische Wetterdienst warnt seit Tagen vor starkem Regen und Gewittern an nahezu der gesamten Ostk├╝ste. An Weihnachten hatte heftiger Regen in der Metropole Sydney Sturzfluten verursacht, Strassen und Geb├Ąude standen unter Wasser. Anderswo hagelte es. Am Mittwoch sollten die Unwetter nachlassen.

Der Westen des riesigen Kontinents wird dagegen von Trockenheit und Buschbr├Ąnden heimgesucht. S├╝d├Âstlich der Millionenmetropole Perth sei ein Angeh├Âriger der freiwilligen Feuerwehr bei einem Einsatz ums Leben gekommen, hiess es. Der junge Mann sei am Dienstag aus bislang ungekl├Ąrter Ursache von einem L├Âschfahrzeug gest├╝rzt. Im Bundesstaat Western Australia, dessen Hauptstadt Perth ist, gibt es mehrere Br├Ąnde. Weite Teile des Bundesstaates erlebten zuletzt eine f├╝r die Jahreszeit ungew├Âhnliche Hitzewelle mit Rekordwerten.

Australien ist besonders vom Klimawandel betroffen. Ein Bericht des Weltklimarates vom Februar 2022 geht davon aus, dass das Land in Zukunft noch h├Ąufiger von verheerenden Naturereignissen heimgesucht werden wird.

(text:sda/bild:keystone)