14 Januar 2023

Finanzministerin Keller-Sutter prophezeit weitere Sparrunden

Wegen der Ausgaben w├Ąhrend der Coronapandemie prophezeit Finanzministerin Karin Keller-Sutter Sparrunden im Bundesbudget. „Nicht nur f├╝r das Jahr 2024, sondern auch in den Folgejahren“, sagte sie gegen├╝ber der „S├╝dostschweiz“.

Durch die Pandemie habe der Bunde zum ersten Mal seit der Finanzkrise, die 2007 begonnen hatte, auf die ausserordentliche Budgetierung zur├╝ckgegriffen. „Und wir haben 30 Milliarden Franken Schulden angeh├Ąuft. Das ist nicht nichts“, so Keller-Sutter im am Samstag ver├Âffentlichten Interview. „Nat├╝rlich mussten wir handeln, aber man wird erst in Zukunft sehen, ob wir es richtig gemacht haben oder ob es zu viel war.“

Diese Staatshilfe habe sich fast zur Selbstverst├Ąndlichkeit gemausert, so die Finanzministerin. Das habe sich bei den gestiegenen Energiepreisen gezeigt. „Das Erste, was ich da von einem Spitzenverband der Wirtschaft geh├Ârt hatte, war, dass es staatliche ├ťberbr├╝ckungskredite brauche. Man kann aber nicht jedes unternehmerische Risiko abfedern.

(text:sda/bild:sda)