30 Juli 2022

FC Thun verliert auswÀrts bei Yverdon mit 1:3

Der FC Thun wollte im dritten Saisonspiel endlich den ersten Sieg einfahren. Bereits nach neun Minuten aber drohte dieser Plan zu scheitern. Nach bereits einigen Kopfballchancen hatte Altmeister Anthony Sauthier von Yverdon in der zwölften Spielminute auf der rechten Seite viel Zeit und Platz ein weiteres Mal in den Strafraum der Thuner zu flanken. Sturmtank Koro Kone stieg am höchsten und köpfte zur FĂŒhrung fĂŒr Yverdon. Nino Ziswiler im Tor des FC Thun war zwar noch dran, jedoch Chancenlos.

Auch im Anschluss waren die Thuner nicht in der Lage gefĂ€hrliche Aktionen zu kreieren. Viel mehr war es Yverdon, das den zweiten Treffer suchte. Und auch fand. Nach einer UngestĂŒmtheit von Innenverteidiger Nikki Havenaar. Er riss Koro Kone im Strafraum um, Schiedsrichter Mirel Turkes zeigte auf den Punkt und der gefoulte selbst versenkte den Ball souverĂ€n zum 2:0.

Nach der Pause durfte man eine aggressive Thuner Mannschaft erwarten. Und wir wurden nicht enttĂ€uscht. Nur gerade zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Yannick Toure nach toller Vorarbeit von Gabriel Kyeremateng verkĂŒrzern. 1:2 nur noch aus Sicht der Thuner. Der FC Thun war nun besser. Praktisch jedes Duell im Mittelfeld konnte er gewinnen und vor allem spielten sie sich endlich Chancen heraus. ZĂ€hlbares ergab sich vorerst noch nicht. Yverdon beschrĂ€nkte sich aufs kontern, aber das beherrschten sie. Nach einer weiteren Flanke war es erneut Koro Kone, der mit seinem Kopfball an der Latte hĂ€ngen blieb. Ziswiler wĂ€re geschlagen gewesen.

Im Anschluss flachte die Partie etwas ab. Yverdon stand tief und wollte einfach die FĂŒhrung ĂŒber die Zeit bringen und Thun fiel lange Zeit nichts ein den Abwehrriegel zu durchbrechen. So lĂ€sst sich eigentlich die gesamte zweite Halbzeit zusammenfassen. Bis in die Schlussphase ab der 80. Minute passierte nicht mehr wirklich nennenswertes.

Dann startete Thun animiert durch Lustrinellis Wechsel mit der Schlussoffensive. TatsĂ€chlich tauchten die Thuner wieder vermehrt vor dem gegnerischen Tor auf, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. Im Gegenteil: Tief in der Nachspielzeit nach einem Corner der Thuner spurtete plötzlich Mauro Rodrigues von Yverdon noch einmal los, dĂŒperte die verwaiste Thuner Defensive und schob aus spitzem Winkel zum 3:1 Schlussstand ein. Und so bleibt Thun auf seinem einen Punkt sitzen. Nach drei Spielen nur einen Punkt geholt, den Saisonstart haben sich die OberlĂ€nder bestimmt anders vorgestellt. Es bleibt aber keine Zeit zu hadern, bereits nĂ€chsten Freitag 05.08.2022 kommt der FC Aarau in der Stockhornarena zu Gast.

(text:ye/bild:beo)