23 Februar 2022

FC Thun verliert auswÀrts gegen Schaffhausen mit 1:0

Die Thuner wolltem im Nachtragspiel der 19. Runde, das am 25. Januar wegen CoronfĂ€llen bei den Thuner nicht stattfinden konnte, drei Punkte holen, um den Anschluss an die Spitze zu wahren. Dieser war zwischenzeitlich auf elf Punkte angewachsen und hĂ€tte mit einem Sieg eben auf „nur“ noch acht Punkte reduziert werden können.

Die Startphase in Schaffhausen war von vielen Fouls geprĂ€gt. Auf beiden Seiten wurden schon zu Beginn mit körperlichem Einsatz die Ambitionen klargestellt. Schaffhausen kam zwar relativ frĂŒh zu zwei Corner, sie wussten diese aber nicht gefĂ€hrlich zu treten. Nach 16 Minuten gabs dann endlich mal etwas wie Torgefahr, aus Thuner Sicht einfach auf der falschen Seite. Der Schaffhausner Robin Kalem entwischte und konnte von halbrechts aufs Tor losziehen. Er drosch den Ball jedoch ĂŒber das Tor. Im Anschluss setzte das Abtasten im Mittelfeld wieder ein.

Offensiv zu harmlos und defensiv nicht wirklich sattelfest. UngefĂ€hr so konnte man in letzter Zeit viele Partien des FC Thun zusammenfassen. Und es passte auch zur ersten Halbzeit von diesem Spiel. Nach 26 Minuten jubelten die Schaffhausener nach der zweiten Chance vom Spiel bereits ĂŒber das Tor zum 1:0. Jetmir Krasniqi war fĂŒr den FĂŒhrungstreffer besorgt. In der Folge versuchten die Thuner einen Gang hoch zu schalten, aber es gelang ihnen nur mĂ€ssig. So gingen die beiden Mannschaften mit diesem 1:0 in die Kabinen.

Beide Mannschaften kamen unverĂ€ndert aus der Kabine. Vor allem auf Thuner Seite erstaunte dies ein wenig. Es ist schon lĂ€nger bekannt, dass beim FC Thun erst relativ spĂ€t gewechselt wird. Nach dieser offensiv aber sehr harmlosen Partie, hĂ€tte man aber trotzdem erwarten dĂŒrfen, dass Trainer Carlos Bernegger neue KrĂ€fte auf den Rasen schicken wĂŒrde. Am Spielfeldrand machten sich aber doch einige Spieler schon inteniv warm.

In der 66. Spielminute kamen dann auch gerade drei davon ins Spiel. Carlos Bernegger wollte nun doch mit Wechsel einen Impuls bringen. Dies gelang aber nur bedingt, der FC Thun trat zwar in der zweiten Halbzeit dominanter auf, konnte jedoch immernoch nicht mit vielen gefĂ€hrlichen Offensivaktionen glĂ€nzen. Die Statistikblatt wies nach 80 Spielminuten nur gerade einen einzigen Torschuss der Thuner auf. NatĂŒrlich viel zu wenig um die Schaffhausener irgendwie in BedrĂ€ngnis zu bringen.

In den letzten zehn Minuten der regulĂ€ren Spielzeit versuchten die Spieler des FC Thun ihr GlĂŒck noch mit hohen weiten BĂ€llen. In der 89. Spielminute kam noch einmal Hektik auf. StĂŒrmer Gabriel Kyeremateng fiel im Strafraum zu Boden, die Thuner verlangten lautstark einen Elfmeter, Schiedsrichter Johannes von Mandach entschied sich dagegen, was wohl nicht ganz die falsche Entscheidung war. Ansonsten war das alles, was der FC Thun an diesem Abend zu bieten hatte. Es war keine gute Vorstellung und die AufstiegsplĂ€tze sind mit dieser Niederlage noch weiter in die Ferne gerĂŒckt.

Die Chance es besser zu machen, bietet sich dem FC Thun bereits diesen Freitag. Da steht das AuswÀrtsspiel gegen Yverdon an. Um 19:30 Uhr ist Anpfiff, Radio BeO hÀlt euch wie gewohnt auf dem laufenden.

(text:ye/bild:zvg)