Fahndung nach Berner Demo-Krawall geht in die nächste Runde
Im Zuge der Öffentlichkeitsfahndung nach der eskalierten Pro-Palästina-Demonstration von vergangenem Oktober hat die Berner Kantonspolizei bislang eine Person identifiziert. Von weiteren 31 Tatverdächtigen wurden am Montag unverdeckte Bilder veröffentlicht.
Die Identität dieser Personen konnte bisher nicht geklärt werden, wie die Berner Kantonspolizei mitteilte. Den Ermittlungen zufolge könnte ein Teil der Gesuchten in der Westschweiz wohnhaft sein. Sie werden verdächtigt, an der unbewilligten Pro-Palästina-Demonstration vom 11. Oktober Straftaten begangen zu haben.
Vor zehn Tagen veröffentlichte die Kantonspolizei zunächst verpixelte Bilder von 32 Personen. Seither wurde eine Person eindeutig identifiziert, wie es weiter hiess. Zum Hintergrund dieser Identifizierung machte die Polizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA keine Angaben.
Weitere 101 vermummte, mutmassliche Straftäterinnen und -täter wurden bereits vor der öffentlichen Fahndung identifiziert und Straftaten zugeordnet. Die Einvernahme dieser Personen sei am Laufen, sagte die Polizeisprecherin weiter.
An der eskalierten Kundgebung kam es laut Polizeiangaben unter anderem zu einer Brandstiftung, zahlreichen Sachbeschädigungen sowie Angriffen gegen Polizistinnen und Polizisten. Der Sachschaden beläuft sich demnach auf über 600’000 Franken. 18 Einsatzkräfte und mehrere Kundgebungsteilnehmende wurden dabei verletzt.
(text:sda/bild:pixabay)