17 März 2026

Erste Resultate aus der Wertschöpfungsstudie zum Tourismus am Thunersee

«Logiernächte sind ein wichtiger Indikator. Viel aussagekräftiger sind jedoch Kennzahlen zur durchschnittlichen Aufenthaltsdauer und Bettenauslastung sowie zur effektiven Wertschöpfung», führt Norbert Schmid, Geschäftsleiter Thun-Thunersee Tourismus aus. Derzeit entsteht, unter anderem auch zur Einschätzung des Tourismus am Thunersee im Vergleich zur gesamten Volkswirtschaft, eine touristische Wertschöpfungsstudie. Die Bruttowertschöpfung, ausgelöst durch den Tourismus, direkt und indirekt, beträgt 335 Mio. CHF. Der Beitrag des Tourismus an die regionale Beschäftigung am Thunersee beträgt 9 %. In der Agglomeration Thun liegt diese Kennzahl etwas tiefer bei 6 %, am linken Seeufer 15 % und am rechten Seeufer 23 %. In der Region Thun-Thunersee löst der Tourismus durch direkte und indirekte Wirkungen eine Beschäftigung von rund 2’720 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) aus. Der Tagesgästeanteil am Thunersee, in Bezug zu den Frequenzen, beträgt 77 %. Die Studie werde aktuell noch finalisiert und weitere Resultate würden veröffentlicht, sobald die Daten ausgewertet seien.

(text:pd,sfr/bild:zvg heiligenschwendi tourismus-tina bollmann)