11 Februar 2023

Erste Hilfsteams unterbrechen Einsatz

Nach fünf Tagen kräftezehrender Suche nach Überlebenden im Erdbebengebiet in der Türkei und Syrien unterbrechen erste Hilfsteams ihre Arbeit, weil es zu Tumulten gekommen sein soll. In den vergangenen Stunden habe sich nach verschiedenen Informationen die Sicherheitslage in der türkischen Region Hatay geändert, teilten das Technische Hilfswerk (THW), die Hilfsorganisation I.S.A.R Germany und das österreichische Bundesheer am Samstag mit. Die Zahl der bestätigten Toten überschritt derweil die Schwelle von 24 500. Die Trauer ist gross. Auch in Berlin gedachten Menschen der vielen Opfer.

Bislang sind im syrisch-türkischen Grenzgebiet mehr als 24 500 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Türkei starben mindestens 21 043, in Syrien mehr als 3553. Fast 85 000 Menschen wurden zudem in den beiden Ländern verletzt. Tausende weitere Todesopfer werden unter den eingestürzten Gebäuden befürchtet.

(text:sda/bild:sda)