Entgegengesetzte Ansichten betreffend Verkehr im Berner Oberland
Verkehrsunfälle, bei denen der Verkehr von Interlaken an aufwärts zeitweise zum Erliegen kam, der zunehmende Passverkehr sowie die vielen Autos in Richtung der Lütschinentäler haben ein parteiübergreifendes Kollektiv von SP, Grünen bis hin zur SVP dazu veranlasst, den Berner Regierungsrat zu bewegen, verschiedene Punkte genauer anzusehen.
Dieser sieht sich in vielen Bereichen auf einem guten Weg – für den Mitinitianten und Grossrat der Grünen, Beat Kohler, ist diese Einschätzung jedoch unverständlich. Für ih ist die Sicht des Reigerungsrates realitätsfremd, wie er gegenüber Radio Beo erklärt. Beispielsweise schreibe der Regierungsrat, dass der Parkplatzsuchverkehr in den Lütschinentälern anehme. Kohler siehr kedoch Gegenteiliges.
Weiter schreibt der Regierungsrat, es gebe keine wesentliche Zunahme des Verkehrs auf den Passstrassen. Die Sicherheit – insbesondere in bautlichen Bereichen – sei gewährleistet, weshalb kein zusätzlicher Handlungsbedarf bestehe.
Mit einem zweiten, bereits eingereichten Vorstoss will Beat Kohler den Druck erhöhen und das Mobility Pricing auf nationaler Ebene vorantreiben. Insbesondere auf Passstrassen und stark touristisch genutzten Verkehrsachsen. Mit zusätzlichen Gebühren erhofft er sich eine gezieltere Lenkung des Verkehrs sowie die Möglichkeit, die daraus entstehenden Folgekosten besser zu decken.
(textchl/bild:pg)