11 Februar 2022

Ems-Chemie hat Vor-Coronaniveau wieder ├╝bertroffen

Die Ems-Gruppe hat sich vom Corona-Einbruch im Vorjahr wieder deutlich erholt und 2021 einen Gewinnsprung verzeichnet. Der Spezialchemiekonzern erreichte bereits wieder neue H├Âchstwerte.

Wie Ems am Freitag mitteilte, stieg der Umsatz um 25,1 Prozent auf 2,25 Milliarden Franken. Den gr├Âssten Teil davon erzielt das Unternehmen mit Polymeren, aus denen vor allem Autoteile, aber auch etwa Skischuhe oder Spielkonsolen gefertigt werden. Zudem ist Ems auch in der Spezialchemie t├Ątig. Im Vorjahr war der Umsatz um 16,3 Prozent eingebrochen.

Ems sei dank Neugesch├Ąfte ├╝berproportional zum Markt gewachsen, erkl├Ąrte das Unternehmen. Steigende Kosten f├╝r Rohstoffe, Logistik und Energie h├Ątten aber laufende Preisanpassung notwendig gemacht.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT wuchs mit plus 24,3 Prozent auf 640 Millionen Franken fast so stark wie der Umsatz. Damit blieb etwas weniger vom Umsatz als Betriebsgewinn ├╝brig als im Vorjahr, die entsprechende Marge sank auf 28,4 von 28,6 Prozent.

Unter dem Strich blieben 553 Millionen Franken – ein Plus von 25,8 Prozent. In der Folge steigt die Dividende auf insgesamt 21 Franken je Aktie. Im Vorjahr hatte es 17 Franken gegeben.

F├╝r das laufende Jahr geht Ems von einer instabilen Wirtschaftslage aus. F├╝r sich rechne das Unternehmen in 2022 mit einem Nettoumsatz und einem EBIT leicht ├╝ber Vorjahr.

Ferner kommt es zu einem Wechsel in der Gesch├Ąftsleitung. Finanzchef Stefan Baumg├Ąrtner werde sich per Ende April 2022 ausserhalb der Ems neu orientieren. Auf seine Position r├╝ckt ab Mai Oliver Fl├╝hler. Dieser sei aktuell Finanzchef bei der 4B-Gruppe.

(text:sda/symbolbild:unsplash)