6 Dezember 2021

Ein Masterplan f├╝r das Thuner Lachenareal

Der Thuner Gmeinderat soll pr├╝fen, ob m├Âglichst rasch ein Masterplan entwickelt werden kann, wie das Gebiet des Lachenareals kurz, mittel- und langfristig genutzt werden soll. Das fordert die FDP im Thuner Stadtrat. Damit soll den Betreibenden der dortigen Sportinfrastruktur Planungssicherheit gegeben werden.

Das Lachenareal sei eines von Thuns „Filetst├╝cken“, erkl├Ąrt der Mitpostulant und FDP-Stadtrat Mark van Wijk gegen├╝ber Radio BeO. Tats├Ąchlich ist das Areal hervorragend gelegen: Gleich am See, neben Strandbad und Grunderinseli. Das Areal ist Heimat des FC D├╝rrenast, des Tennisclubs Thun und – im Sommer – der Musical-B├╝hne der Thunerseespiele. Mit den Sportvereinen hat die Stadt als Eigent├╝merin diverse Baurechtsvetr├Ąge abgeschlossen. Diese laufen 2025 aus. Darum sei rasche Klarheit auch f├╝r die Vereine wichtig, h├Ąlt der Co-Pr├Ąsident des FC D├╝rrenast, Roger Sch├╝pbach fest. Es st├╝nden diverse, teils auch gr├Âssere, Investitionen in die Infrastruktur an. Mit Baurechtsvertr├Ągen von nur noch drei Jahren liessen die sich aber kaum mehr finanzieren. Darum brauche es hier baldm├Âglichst Klarheit.

Der Gemeinderat anerkennt das Anliegen. Allerdings sei das Areal von breitem ├Âffentlichen Interesse. Die konkrete k├╝nftige Entwicklung des Areals soll im Rahmen einer Gesamtbetrachtung unter Einbezug der Bev├Âlkerung, der Sportvereine und aller jetzigen und k├╝nftigen Nutzer:innen vertieft werden. Da dies allerdings ein l├Ąngerer Prozess sei, der viele Ressourcen beansprucht, soll die Arealentwicklung erst im Nachgang der Ortsplanungsrevision konkretisiert werden.

Am 17. Dezember ber├Ąt der Stadtrat das Postulat.

(text:cs/bild:beo)