Eigergletscher – weiterer Schritt in Richtung neue Überbauungsordnung
Ein weiterer Schritt für die neue Überbauungsordnung am Eigergletscher ist gemacht. Da die aktuelle Planung bereits rund zwölf Jahre alt ist und noch aus der Zeit vor dem Bau der V-Bahn stammt, ist eine Neuausrichtung notwendig geworden. Wie Kathrin Naegeli, Kommunikationschefin der Jungfraubahnen, gegenüber Radio BeO erklärt, hat man festgestellt, dass Gäste heute gerne länger verweilen möchten, weshalb die neuen Angebote entsprechend auf diese Bedürfnisse ausgerichtet werden sollen. Der dazugehörige Mitwirkungsbericht wurde mittlerweile von den Gemeinderäten von Lauterbrunnen und Grindelwald gutgeheissen. die Jungfraubahnen zeigen sich zufrieden mit dem bisherigen Prozess, da es entscheidend sei zu verstehen, welche Aspekte den verschiedenen Beteiligten wichtig sind. Dennoch wird die detaillierte Planung laut Naegeli noch einige Jahre in Anspruch nehmen.
Als nächster Schritt folgt nun die Vorprüfung durch das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung, woraufhin allfällige Anpassungen, die öffentliche Auflage und schliesslich die obligatorischen Volksabstimmungen in den betroffenen Gemeinden durchgeführt werden.
(text:chl/bild:zvg-jungfraubahnen)