20 Januar 2024

Dutzende Tote wegen eisiger Temperaturen in den USA

├ťber grosse Teile der USA zieht eine Kaltfront hinweg – wegen starker Winde fiel die gef├╝hlte Temperatur mancherorts auf bis zu minus 40 Grad. US-Medien berichteten am Samstag von mittlerweile dutzenden Toten durch die K├Ąltewelle. Nach Angaben des Senders NBC gab es seit dem 12. Januar mindestens 59 wetterbedingte Todesf├Ąlle in verschiedenen Bundesstaaten.

Medienberichten zufolge starben in Tennessee bislang 17 Menschen, darunter ein Mann, der Schnee vom Dach seines Hauses schippen wollte. In Oregon wurden drei Menschen durch eine von einem Eissturm heruntergerissene Stromleitung get├Âtet, ein Baby ├╝berlebte den Vorfall nur knapp. In Louisiana starben zwei Menschen an Unterk├╝hlung. In Missouri mussten wegen der eisigen Temperaturen am Samstag etliche Besucher eines Football-Spiels im Stadion von Sanit├Ątern versorgt werden. Texas rief seine Bewohner wegen der Minusgrade zum Energiesparen auf.

Mit den extrem kalten Temperaturen d├╝rfte es aber sp├Ątestens Mitte der Woche vorbei sein. Laut dem Climate Prediction Center werden die Temperaturen von Dienstag an ├╝ber dem Durchschnitt dieser Jahreszeit liegen. Mindestens bis Anfang Februar sei die Wahrscheinlichkeit gross, dass es ungew├Âhnlich warm bleibe, erkl├Ąrten die Meteorologen am Freitag. Einzig in Alaska soll es ausserordentlich kalt bleiben .

(text:sda/bild:unsplash)