11 MĂ€rz 2023

Druck wegen russischen Vermögenswerte in der Schweiz

Ein US-Senator und britische Parlamentarier sind besorgt, dass die Schweiz eingefrorene russische Vermögenswerte an Kreml-Vertraute zurĂŒckgeben könnte. Sie fordern, dass Druck auf Bern ausgeĂŒbt wird, wie das Westschweizer Fernsehen RTS berichtete.

“Das Eidgenössische Departement fĂŒr auswĂ€rtige Angelegenheiten (EDA) ist ĂŒber die Briefe informiert, die US-amerikanische, britische und europĂ€ische Parlamentarier an den US-Aussenminister Anthony Blinken, den britischen Aussenminister James Cleverly und den EU-Aussenbeauftragten Josep Borrell gerichtet haben”, bestĂ€tigt das EDA am Samstag gegenĂŒber Keystone-SDA.

Die Briefe betreffen russische Vermögenswerte, die Anfang der 2010er Jahre im Rahmen der Magnitsky-AffĂ€re in der Schweiz blockiert wurden. Laut Informationen der RTS-Ausgabe vom Freitagabend entschied das Bundesstrafgericht kĂŒrzlich, dass Gelder nach Russland zurĂŒckgeschickt werden können.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)