8 Januar 2024

Die jÀhrliche Winter-Baumpflege in Thun startet

Ab dieser Woche bis voraussichtlich Mitte MĂ€rz fĂŒhrt die Stadt Thun auf ihren Anlagen und entlang der Strassen die jĂ€hrlichen Winter-Baumpflegearbeiten durch.
Mit jĂ€hrlicher Baumpflege sorgt die Stadt Thun fĂŒr einen gesunden Baumbestand und die Sicherheit im öffentlichen Raum. In diesem Winter schneidet das Team von StadtgrĂŒn die BĂ€ume im Lerchenfeld, in Allmendingen, im Westquartier und im BĂ€lliz. Die Arbeiten dauern vom 8. Januar bis voraussichtlich bis Mitte MĂ€rz. Aus SicherheitsgrĂŒnden werden die jeweiligen Arbeitsbereiche abgesperrt. Die Stadt ist bestrebt, die EinschrĂ€nkungen so gering wie möglich zu halten und bittet die Bevölkerung, die Signalisationen zu beachten.

Die extremen Wetterbedingungen machen dem Thuner Baumbestand stark zu schaffen. Die BĂ€ume reagieren zunehmend empfindlich auf Hitzeperioden. Bei der jĂ€hrlichen ÜberprĂŒfung von Stand- und Bruchsicherheit stellten die Baumpflegespezialisten der Stadt Thun rund 40 BĂ€ume fest, die ersetzt werden mĂŒssen. Dies entspricht bei einem Baumbestand von etwa 6000 BĂ€umen einem halben Prozent. Neben BĂ€umen im Strassenraum sind auf dem Stadtfriedhof drei serbische Fichten und zwei Rottannen betroffen. Im Bonstettenpark hat zudem der Hallimaschpilz zwei Birken befallen und eine grosse Buche ist wegen Trockenheit abgestorben. Nicht nur die klimatischen Bedingungen, sondern auch Biber setzen den stĂ€dtischen BĂ€umen zu. Entlang der GewĂ€sser wurden mehrere BĂ€ume beschĂ€digt. Zum Schutz der BĂ€ume werden dort nun Zaunelemente eingesetzt. Weil zudem 20 JungbĂ€ume nicht angewachsen sind und ersetzt werden mĂŒssen, verbessert die Stadt Thun deren Startbedingungen mit einem neuen Substrat im Baumgrubensystem.

Die gefĂ€llten BĂ€ume werden mit standortgerechten JungbĂ€umen ersetzt. Bei der Pflanzenwahl legt das Team von StadtgrĂŒn einen Schwerpunkt auf die KlimavertrĂ€glichkeit. Im vergangenen Jahr pflanzte die Stadt Thun im öffentlichen Raum 72 neue BĂ€ume. Sie ist bestrebt, den Baumbestand weiter zu erhöhen und sich damit den verĂ€nderten Klimabedingungen anzupassen.

(text:pd/bild:pg)