19 Januar 2022

Die Alpwirtschaft braucht eine griffige und schnelle Jagdgesetzesrevision

Im Sommer 2021 wurden etliche Alpen aufgrund von Wolfspr├Ąsenz nicht mehr bestossen oder fr├╝hzeitig abgealpt. Zus├Ątzlich war im Sommer 2021 vermehrt Rindvieh gerissen, f├╝r welches keine sinnvollen Herdenschutzmassnahmen bekannt sind. Die Situation rund um den Wolf ist akut, der Leidensdruck ist hoch, und die Zeit dr├Ąngt. Aufgrund dieser aktuellen Situation und der zu erwartenden exponentiellen Entwicklung sind sich alle beteiligten Organisationen einig, dass eine Flexibilisierung im Umgang mit dem Wolf n├Âtig ist. Zudem m├╝ssen die durch ihn entstandenen Sch├Ąden und Aufw├Ąnde zuk├╝nftig vollst├Ąndig entsch├Ądigt werden.
Gemeinsam wurde eine gemeinsame Haltung erarbeitet, welche die verschiedenen Anliegen der Organisationen aufnimmt. Die beteiligten Organisationen sind neben dem SAV der Schweizer Bauernverband (SBV), die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft f├╝r die Berggebiete (SAB), der Schweizerischer Forstverein (SFV), JagdSchweiz, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz. Die UREK-N hat entschieden, einer Gesetzesrevision ├╝ber die Parlamentarische Initiative der UREK-S nachzugehen, was der SAV begr├╝sst. Der SAV erwartet, dass jetzt das Parlament den gemeinsamen Konsens der erw├Ąhnten Organisationen ber├╝cksichtigt, damit es f├╝r eine Revision auf die Alpsaison 2023 hin reicht.

(text:pd/bild:pixabay)