Der Sommer 2026 hinterlässt seine Spuren
Das heisse und trockene Jahr 2026 wird eine Auswirkung auf das Wasserschloss Schweiz haben. Das ist sich der ETH-Gletscherforscher Matthias Huss sicher. Rund 5 Prozent von ihrem Volumen haben die Gletscher dieses Jahr eingebüsst. Eine Tatsache, welcher gerade im Berner Oberland nicht wirklich sichtbar war.
„Tatsächlich haben die Oberländer Flüsse und Bäche im Sommer eher mehr als weniger Wasser geführt. Genau das zeigt aber, dass die Abschmelzung der Gletscher real ist“, so Huss. Eine Vorbereitung auf eine Zeit ohne Gletscher ist nötig. Falls es in 20 Jahren einen zweiten Sommer 2026 gibt, wird das Schmelzwasser die Wasserknappheit nicht mehr auffangen können.
(text:jae/bild:pg)