7 Mai 2023

Der FC Thun geht im Jubil├Ąumsspiel mit 3:3 vom Platz

Energisch und befl├╝gelt von einer beeindruckenden Kulisse starteten die Thuner in die Partie gegen den FC Vaduz. Gut 5500 Zuschauerinnen und Zuschauer sind zum Jubil├Ąumsspiel des FC Thun gekommen. Am Montag 01. Mai feierte der Club sein 125-j├Ąhriges Bestehen und das Spiel gegen die Liechtensteiner war das Erste im neuen Altersjahr.

In den ersten 15 Minuten kamen die Thuner zu einem knappen Duzend, teils sehr guten Chancen. Im Abschluss fehlte aber immer etwas die Genauigkeit. Und so kam es, wie es kommen musste. Mit einem humorlosen Doppepack wurde der FC Vaduz zum Stimmungskiller in der Stockhornarena.

Dann endlich wurde der FC Thun f├╝r seine Bem├╝hungen belohnt. Nach einem Corner in der 26. Minute war es der FC Vaduz Verteidiger Tim V├Ąyrynen der den Ball in hohem Bogen ├╝ber seinen eigenen Torh├╝ter zum Eigentor in die Maschen lenkte. Und nur vier Minuten sp├Ąter schloss der junge Valmir Matoshi eine flotte Kombination ├╝ber die linke Angriffseite zum 2:2-Ausgleich ab. Nach einer halben Stunde war also alles wieder offen in diesem Spiel.

Und es kam noch besser. In der 37. Minute war es Leonardo Bertone, der die Stockhornarena mit einem satten Distanzschuss zum explodeiren brachte. Innerhalb von nur 20 Minuten hat der FC Thun dieses Spiel gedreht und f├╝hrte nun mit 3:2. Mit diesem Resultat gingen die beiden Mannschaften in die Kabine.

Es war ja eigentlich klar, dass die zweite Halbzeit kaum das gleiche bieten werden kann, wie die Erste es tat. Trotzdem war es schon ein grosser Unterschied. Warscheinlich lag es mitunter auch am starken Regenfall, der mit Anpfiff in den zweiten Durchgang einsetzte. Chacen waren pl├Âtzlich absolute Mangelware. Ein erstes Highlight war das Fallr├╝ckziehertor von Gabriel Kyeremateng in der 67. Spielminute, welches jedoch wegen Offside nicht z├Ąhlte.

In der 76. Minute gabs den n├Ąchsten Schocker f├╝r die Thuner. Nach einem Corner lenkte der Innenverteidiger Erik Wyssen den Ball ins eigene Tor ab. Ausgleich im Gesamtscore und auch Ausgleich in Sachen Eigentore. F├╝r Aufregung sorgte auch die Auswechslung von St├╝rmer Dimitri Oberlin. Ihm wollte ihm heutigen Spiel nicht viel gelingen, was einige Zuschauerinnen und Zuschauer dazu brachte, ironisch zu aplaudieren, als Oberlin vom Platz musste. Trainer Mauro Lustrinelli gestikulierte und diskutierte wild in Richtung Trib├╝ne und setzte sich f├╝r seinen Sch├╝tzling ein. Mehr geschah nicht mehr. Thun und Vaduz trennten sich 3:3 unentschieden.

Mit diesem Punkt sind die THuner nur bedingt zufrieden. Sie konnten kamit nicht viel Profit schlagen aus den Punktverlusten der direkten Tabellenkonkurenten. Ihnen fehlen noch immer 5 Punkte auf den zweiten Platz und somit auf einen direkten Aufstiegsplatz. N├Ąchste Woche gehts ans schwierige Ausw├Ąrtsspiel beim Leader Yverdon. Am Samstag um 18:00 Uhr ist Anpfiff, Radio BeO h├Ąlt euch immer auf dem laufenden.