28 Juli 2026

Der Alpwirtschaftliche Verband stellt sich nach offenem Brief hinter Bauernverband

Ein kritischer offener Brief von rund 380 Landwirtinnen und Landwirte an den Schweizerischen Bauernverband richtet sich gemäss dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband an die falsche Adresse. In diesem Brief fordern die Unterzeichnenden langfristige Klimaschutzmassnahmen.

Die Schweiz erlebt aktuell eine der grössten Hitzewellen der letzten Jahre. Das Land ist ausgetrocknet, eine längere Regenperiode ist nicht in Sicht. Von diesem Extremwetter ist vor allem die Landwirtschaft betroffen, viele Landwirtinnen und Landwirte fühlen sich vom Schweizerischen Bauernverband im Stich gelassen.

Dass die Landwirtschaft vom Klimawandel direkt betroffen ist, sei eine Tatsache, erklärt Ernst Wandfluh, Präsident vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband. Das bedeute aber nicht, dass der Bauernverband nichts unternehme. So setze sich der Bauernverband unter anderem dafür ein, dass die finanziellen Mittel bei Strukturverbesserungsmassnahmen erhöht werden.

(text:ath/bild:unsplash)