13 November 2021

Data Hackdays sollen den Kanton digital fitter machen

Im Berner Rathaus haben am Freitag die ersten ┬źData Hackdays BE┬╗ begonnen. Der Kanton Bern will mit diesem Anlass mehr Profit ziehen aus vorhandenen Daten ÔÇô beispielsweise auch bei der Bek├Ąmpfung des Coronavirus.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer untersuchen beispielsweise, wie die Beatmungsger├Ąte von Covid-19-Patienten in Intensivstationen am besten ausgelastet werden. Das geht aus dem auf opendata.ch publizierten Programm hervor.
Weitere Themen, zu denen sich die Data-Hackerinnen und -Hacker den Kopf zerbrechen, sind etwa Fahrplandaten. Dies, damit der Kanton das Angebot des ├Âffentlichen Verkehrs an bestimmten Haltestellen verbessern kann.

Und eine ├╝berparteiliche Gruppe von Grossr├Ątinnen und Grossr├Ąten will die umfangreiche Datenbank des Kantonsparlaments besser f├╝r ihre Arbeit nutzen. Es geht beispielsweise um die Verbesserung von Suchabfragen f├╝r die Grossratsmitglieder.

In Gruppen wird an den ┬źData Hackdays┬╗ an den L├Âsungen f├╝r diese sogenannten ┬źChallenges┬╗ gearbeitet. So heissen die gemeinsam zu l├Âsenden Aufgaben. Marius Gehrig vom Kantonalen Amt f├╝r Information und Organisation (KAIO) sagte am Freitag auf Anfrage, 21 dieser ┬źChallenges┬╗ gebe es und ├╝ber 80 Personen arbeiteten an den Aufgaben.
Zusammen mit G├Ąsten und Interessierten nehmen ├╝ber 100 Personen am zweit├Ągigen Anlass teil. Sie stammen aus der Kantonsverwaltung, der Berner Fachhochschule, der Uni Bern, der Startup-Szene und der Industrie, wie die kantonale Finanzdirektion k├╝rzlich mitteilte.

(text:sda/bild:pexels)