17 September 2023

Cup-Saison f├╝r den FC Thun vorbei

Im Schweizer Cup 1/16-Final startete der FC Thun gegen den Super League-Vertreter FC Luzern schwungvoll in die Partie. Man wirkte bereit, war bissig in den Zweik├Ąmpfen und hatte etwas mehr vom Spiel. Danach ├╝bernahm aber der FC Luzern mehr und mehr das Zepter und hatte auch den einen oder anderen Torabschluss. Genau in dieser Phase waren es aber die Thuner, welche in F├╝hrung gehen konnten. Nach einem kurzausgef├╝hrten Eckball war es Roland Ndongo, der die Flanke von Daniel dos Santos, per Kopf im Tor unterbrachte. Die F├╝hrung war zwar nicht gestohlen, aber aufgrund der Spielphase doch etwas ├╝berraschend. Nach dem F├╝hrungstor wurde es nur noch einmal gef├Ąhrlich: FCL-St├╝rmer Kemal Ademi traf kurz vor Ende der ersten Halbzeit den Pfosten. Danach war Pause. Eine Halbzeit, in welcher der FC Thun mindestens ebenb├╝rtig war und sich keineswegs versteckte.

Nach der Pause waren es aber wiederum die Luzerner, die etwas mehr Spielanteile hatten, und nach rund 50 Minuten einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Das ehemalige Supertalent, Max Meyer, nahm Anlauf und scheiterte am hervorragend reagierenden Mateo Matic. Allerdings landete der Ball nach dessen Abwehraktion ├╝ber Umwege wieder bei Max Meyer, welcher mit dem Kopf zum 1:1 einnickte. Und rund 10 Minuten sp├Ąter hatte der ehemalige Aussenverteidiger des FC Thun, Pius Dorn, etwas Pech mit seinem Pfostenschuss. Danach flachte die Partie etwas ab und die beiden Mannschaften neutralisierten sich weitgehend. Doch in der 79. Minute wurde es in der Stockhorn Arena pl├Âtzlich wieder laut, weil Schiedsrichter Horisberger den ebenerst eingewechselten Dario Ulrich nach einer Notbremse vom Platz stellte. Die Thuner nun also mit einem Mann mehr auf dem Platz. Bis zum Ende der zweiten Halbzeit konnte die nummerische ├ťberzahl aber nicht genutzt werden, was die Verl├Ąngerung bedeutete.

In dieser war es der FC Luzern, welcher besser aus der Kabine kam und durch eine sch├Âne Einzelaktion von Teddy Okou zum ersten Mal in F├╝hrung ging. Trotz der ├ťberzahl tat sich der FC Thun schwer Chancen zu kreieren und somit f├╝r Gefahr zu sorgen. Das Gegenteil war der Fall: Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari schnappte sich den Ball an der Mittellinie und schloss sein Sololauf in der 112. Minute zum vorentscheidenen 1:3 ab. Danach war die Luft bei den aufopferungsvollen Thuner definitiv draussen, so dass sie am Ende als Verlierer vom Platz gingen.

Auch wenn es am Ende nicht ganz gerreicht hatte, zeigte man gegen den oberklassigen FC Luzern eine gute Leistung. Trotz dem Qualit├Ątsunterschied fiel man nicht ab und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Genau deshalb k├Ânnen die Thuner viel Positives f├╝r die n├Ąchste Woche mitnehmen. Denn am Freitag empf├Ąngt der FC Thun den FC Aarau in der Stockhorn Arena.

(text:jk├Ą/bild:jk├Ą)