16 September 2022

CO2-Gesetz: Anreize statt Strafen f├╝r mehr Klimaschutz

Nicht mit Strafen, sondern mit Anreizen will der Bundesrat in der Neuauflage des CO2-Gesetzes die Bev├Âlkerung zum Klimaschutz bewegen. Zudem soll das neue Gesetz gleich zwei Anliegen zum Durchbruch verhelfen: Dem Klimaziel und der sicheren Energieversorgung.

Bundesr├Ątin und Umweltministerin Simonetta Sommaruga sagte am Freitag vor den Bundeshausmedien mit dem neuen Gesetz werde das Klimaziel der Halbierung des CO2-Ausstosses von 1990 bis 2030 realisierbar. Gleichzeitig verringere die Vorlage die Abh├Ąngigkeit der Schweiz von ├ľl-, Gas- und Stromimporten, indem sie die einheimische Energieproduktion st├Ąrke.

Bestehende Abgaben will der Bundesrat dabei weder erh├Âhen noch neue einf├╝hren. Die CO2-Abgabe, die auf fossilen Brennstoffen wie ├ľl und Gas erhoben wird, bleibt bei 120 Franken pro Tonne CO2.

Niemand k├Ânne zu einem Leben ohne fossile Energien gezwungen werden, sagte die Vorsteherin des Eidgen├Âssischen Departements f├╝r Umwelt, Verkehr, Energie und Umwelt (Uvek). Wer aber klimaschonend leben wolle, solle das tun k├Ânnen. Daf├╝r schlage das neue Gesetz Investitionen von rund vier Milliarden Franken ├╝ber die Laufzeit von 2025 bis 2030 vor.

(text:sda/bild:unsplash)