25 November 2021

CEO Andreas Berger verl├Ąsst Ruag auf Ende Jahr

Ruag-CEO Andreas Berger gibt die F├╝hrung beim R├╝stungsbetrieb Ruag per Ende Jahr ab. Die Suche nach einem Nachfolger l├Ąuft. Interimistisch ├╝bernimmt Peter E. Bodmer.

Nach dem „erfolgreichen Abschluss der Entflechtung der Ruag in zwei separate Einheiten“ sei f├╝r ihn der richtige Moment gekommen, das Steuer in j├╝ngere H├Ąnde zu ├╝bergeben, liess sich der scheidende CEO der Ruag MRO Holding AG am Donnerstag in einer Mitteilung des Unternehmens zitieren.

Der Verwaltungsrat seinerseits ├Ąusserte in der Mitteilung Verst├Ąndnis f├╝r Bergers Entschluss und dankte ihm f├╝r die „tatkr├Ąftige Mithilfe bei der Entflechtung“. Der ETH-Elektrotechnik-Ingenieur war ab 2017 als CEO von Ruag Defence und seit Januar 2020 als CEO der Ruag MRO Holding AG t├Ątig.

Der interimistische CEO Peter E. Bodmer wird sein Amt gem├Ąss Mitteilung im Dezember antreten. F├╝r diese Aufgabe k├Ânne er auf seine langj├Ąhrige nationale und internationale Erfahrung in den Konzernen der Maschinen-, Autozulieferer-, sowie der Bau- und Immobilienindustrie zur├╝ckgreifen.

Weiter ist Bodmer auch Projektdelegierter des Regierungsrates des Kantons Z├╝rich f├╝r die Entwicklung des Hochschulgebietes Z├╝rich Zentrum sowie die Transformation des Flugplatzes D├╝bendorf.

Die Bundesrat hat im Sommer 2018 die Aufspaltung der Ruag in einen internationalen und einen f├╝r die Schweizer Armee t├Ątigen Teil beschlossen. Das international t├Ątige Luft- und Raumfahrttechnologieunternehmen soll schrittweise privatisiert werden.

Der Schweizer Teil wurde mit 72 Millionen Franken kapitalisiert, der internationale Teil mit 86 Millionen Franken. Mit der Bilanzspaltung und Trennung der Informatik ist die Entflechtung unterdessen materiell abgeschlossen, womit beide Teile operativ unabh├Ąngig voneinander sind.

Das Entflechtungsprojekt betraf rund 2500 Mitarbeitende der MRO Holding AG an ├╝ber 20 Standorten der Schweiz.

(text&bild:sda)