Cannabis-Studie: Regulierte Abgabe begünstigt risikoärmeren Konsum
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(03:27)
Die ersten Zwischenergebnisse der Script-Studie der Städte Bern, Biel und Luzern zeigen, dass ein regulierter Cannabisverkauf in Apotheken nicht zu mehr Konsum führt. Im Gegenteil: Die Konsumhäufigkeit sei leicht rückläufig. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die regulierte Abgabe den Umstieg auf potenziell risikoärmere Konsumformen wie Vaporisieren oder die orale Einnahme begünstigt.
Seit 2024 können über 1’100 Studienteilnehmende in ausgewählten Apotheken in Bern, Biel und Luzern legal verschiedene Cannabisprodukte beziehen. Gleichzeitig werden sie von Fachpersonen zu einem verantwortungsvollen Konsum und zur Risikominimierung beraten. 71 Prozent der Teilnehmenden geben an, die erhaltenen Informationen auch in ihrem persönlichen Umfeld weiterzugeben.
Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die laufenden Arbeiten am neuen Cannabisproduktegesetz (CanPG), das eine schweizweite Regulierung des Cannabismarktes vorsieht. Die Städte Bern, Biel und Luzern begrüssen die Stossrichtung des Gesetzesentwurfs und sprechen sich für eine zügige Weiterführung der Gesetzesarbeiten auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse aus den Pilotstudien aus. Die Cannabis-Studie in Bern, Biel und Luzern wird von den Universitäten Bern und Luzern bis 2028 weitergeführt.
(text:pmu&pd/bild:unsplash)