4 Dezember 2022

Calancastrasse in Graub├╝nden nach Felssturz gesperrt

Am Sonntagmorgen ist es zwischen der Abzweigung Castaneda und Buseno in Graub├╝nden zu einem Felssturz gekommen. Die Kantonspolizei zeigte sich am Nachmittag ├╝berzeugt, dass niemand versch├╝ttet wurde.

So seien etwa keine Personen als vermisst gemeldet worden, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Graub├╝nden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Calancastrasse, die nach dem Felssturz komplett gesperrt worden war, war aber auch am Sonntagnachmittag noch nicht befahrbar. Laut dem Polizeisprecher ist davon auszugehen, dass sie mindestens w├Ąhrend des gesamten Sonntags gesperrt bleiben wird. Eine R├Ąumung der Strasse habe jedenfalls noch nicht stattgefunden. Dadurch blieben einzelne D├Ârfer mit insgesamt mehreren Hundert Einwohnerinnen und Einwohnern vorl├Ąufig abgeschnitten.

Kurz vor 06.30 Uhr hatte eine Frau gemeldet, dass sie einen lauten Knall geh├Ârt und anschliessend Rauch aufsteigen gesehen habe, wie die Kantonspolizei Graub├╝nden am Sonntag mitteilte. Nach der Meldung r├╝ckten die Feuerwehr des unteren Mesolcina- und Calancatals sowie Patrouillen der Kantonspolizei zum Ort des Geschehens aus.

Beim Eintreffen stellten sie fest, dass die Ger├Âllmassen die Fahrbahn auf einer L├Ąnge von rund 150 Metern zwischen der Kreuzung Castaneda und Molina vollst├Ąndig bedeckt und besch├Ądigt hatten.

Die Ursache des Felssturzes auf die Kantonsstrasse sei noch unklar, hiess es bei der Medienstelle der Kantonspolizei Graub├╝nden. Es handle sich um einen Hang mit markanter Neigung. Die Orte, die hinter Castaneda liegen, zum Beispiel Buseno, Rossa und Arvigo, seien von der Aussenwelt abgeschnitten.

Das Tiefbauamt Graub├╝nden und ein Geologe seien beigezogen worden, um die Lage zu beurteilen. Der Ort des Felssturzes k├Ânne grossr├Ąumig weder zu Fuss begangen noch befahren werden, hiess es.

Bergsturz um 06.30 Uhr

(text:pd/bild:archiv)