2 April 2026

Bundesrat will sich bei Konzernverantwortung an der EU orientieren

Der Bundesrat will mit seinen neuen Verantwortungsregeln für Grossunternehmen der EU folgen. Seine Vorlage, die indirekter Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative sein soll, orientiert sich an neuen Vorgaben der EU. Das Komitee und auch die Wirtschaft reagieren kritisch bis ablehnend.

Die zweite Konzernverantwortungsinitiative lehnt der Bundesrat ab, wie er schon im Herbst bekanntgab. Er will aber mehrere Anliegen der Initiative im neuen Spezialgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG) aufnehmen. Dazu hat er nun die Vernehmlassung eröffnet.

„Es geht um die Frage, wie Schweizer Unternehmen möglichst fair und nachhaltig arbeiten und zugleich wettbewerbsfähig bleiben können“, sagte Justizminister Beat Jans am Donnerstag in Bern vor den Medien. Das neue Gesetz solle dabei den administrativen Aufwand und die Kosten tief halten. Das Versprechen der gleich langen Spiesse mit dem Ausland sei mit dem Entwurf eingelöst, stellte Jans fest.

Der Gegenvorschlag sei Grundlage, dass die EU die Schweizer Regeln als gleichwertig anerkenne, fügte er hinzu. Die Schweiz solle kein Schlupfloch sein für Unternehmen, die international

(text:sda/bild:keystone)