30 November 2021

Bundesrat will Massnahmen gegen Corona-Pandemie verschÀrfen

Die nachfolgenden VerschÀrfungen der Massnahmen schlÀgt der Bundesrat zur EindÀmmung der Corona-Pandemie vor. Bis Mittwochabend werden die Kantone, die Sozialpartner sowie die zustÀndigen Parlamentskommissionen konsultiert. Definitiv entscheiden will die Regierung am kommenden Freitag.

– Die Zertifikatspflicht wird auf alle öffentlich zugĂ€nglichen Veranstaltungen in InnenrĂ€umen und auf alle sportlichen und kulturellen AktivitĂ€ten von Laien in InnenrĂ€umen ausgeweitet.

– Bei privaten Treffen gilt ab elf Personen eine Zertifikatspflicht.

– Bei Veranstaltungen im Freien gilt die Zertifikatspflicht bereits ab 300 statt ab tausend Personen.

– Die Maskenpflicht wird ausgeweitet auf alle Innenbereiche von öffentlich zugĂ€nglichen Betrieben und Einrichtungen. Sie gilt neu auch fĂŒr zertifikatspflichtige Veranstaltungen im Innern.

– In der Gastronomie und in Clubs gilt fĂŒr die Konsumation eine Sitzpflicht.

– Bei Kultur- und SportaktivitĂ€ten, wo keine Maske getragen werden kann, werden Kontaktdaten erhoben.

– Drei Varianten fĂŒr Massnahmen am Arbeitsplatz:

1. Die Maskenpflicht in InnenrÀumen gilt, sobald mehr als eine Person anwesend ist

2. Ungeimpfte oder nicht genesene Mitarbeitende mĂŒssen im Homeoffice arbeiten. Ist das nicht möglich, gilt eine Maskenpflicht in InnenrĂ€umen.

3. Die Homeoffice-Pflicht gilt generell. Falls nicht möglich, gilt eine Maskenpflicht in InnenrÀumen. Die Betriebe werden zudem verpflichtet, den Mitarbeitenden repetitive Tests anzubieten.

– Alle obligatorischen Schulen und die Schulen der Sekundarstufe II mĂŒssen repetitive Tests anbieten.

– Die GĂŒltigkeitsdauer der Testzertifikate wird verkĂŒrzt: Ein PCR-Test gilt nur noch 48 statt 72 Stunden; ein Antigen-Schnelltest noch 24 statt 48 Stunden.

– Die KapazitĂ€tsbeschrĂ€nkungen fĂŒr InnenrĂ€ume werden mangels gesetzlicher Grundlage aufgehoben.