2 Februar 2023

BundesprÀsident Berset reist nach Botswana und Mosambik

BundesprĂ€sident Alain Berset reist von Montag bis Donnerstag zu einem PrĂ€sidialbesuch nach Botswana und Mosambik. Mit Botswana will er engere Kontakte knĂŒpfen, in Mosambik bespricht Berset unter anderem das gemeinsame Engagement im Uno-Sicherheitsrat.

WÀhrend Mosambik seit lÀngerem ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ist, sind die Kontakte zu Botswana nicht so eng, wie einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) vom Donnerstag zu entnehmen ist.

Beim PrÀsidialbesuch in der botswanischen Hauptstadt Gabarone trifft Berset am Montag PrÀsident Mokgweetsi Eric Keabetswe Masisi. Die GesprÀche dienen der Intensivierung der Beziehungen. Am Dienstag ist die Unterzeichnung einer AbsichtserklÀrung im Gesundheitsbereich geplant. Es ist der erste Schweizer PrÀsidialbesuch in dem Land.

Zudem besuchen Berset und seine Delegation das Forschungszentrum Botswana Harvard AIDS Institute Partnership (BHP), wo unter anderem die Omikron-Variante des Coronavirus entdeckt wurde. Bei der ebenfalls in Gabarone ansĂ€ssigen Entwicklungsgemeinschaft des sĂŒdlichen Afrika (SADC) wird Berset mit GeneralsekretĂ€r Elias Magosi das Schweizer Engagement in der Region besprechen.

Am Mittwoch fĂŒhrt Berset in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks, GesprĂ€che mit PrĂ€sident Filipe Jacinto Nyusi. Diese drehen sich unter anderem um den gleichzeitig mit der Schweiz erfolgenden Einsitz Mosambiks im Uno-Sicherheitsrat.

Am Donnerstag besucht die Schweizer Delegation mit PrÀsident Nyusi die Provinz Cabo Delgado im Norden des Landes. Dort sind wegen gewalttÀtigen Unruhen seit 2017 rund 1,5 Millionen Menschen auf humanitÀre Hilfe angewiesen. Die Schweiz engagiert sich bei Wasser- und Gesundheitsversorgung, Dezentralisierung sowie Ausbildungs- und Einkommensförderung.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)