17 Juni 2026

Bund warnt vor Hitzewelle, Kanton gibt Tipps

Der Bund warnt vor einer markanten Hitzewelle. Ab Donnerstagmittag gilt für grosse Teile der Schweiz eine Hitzewarnung der Stufe 3 von 4, so auch für den Kanton Bern inkl. Berner Oberland. In den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land gilt die höchste Hitzewarnstufe. Dies teilte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Mittwoch mit.

Besonders für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen kann Hitze gefährlich werden. Der Kantonsärztliche Dienst der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion erinnert deshalb daran, sich vor Hitze zu schützen und auf gefährdete Personen im eigenen Umfeld zu achten. Oft helfen bereits regelmässige Kontakte, ein kurzes Gespräch oder ein Glas Wasser zur rechten Zeit. Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung sind während einer Hitzewelle besonders wertvoll, heisst es in einer Mitteilung.

Um gut durch warme und heisse Tage zu kommen, empfiehlt die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion frühzeitig auf den eigenen Schutz und den Schutz der Nächsten zu achten: ausreichend trinken – auf Alkohol verzichten, direkte Sonneneinstrahlung meiden und körperliche Anstrengung reduzieren. Bei ersten Anzeichen wie Schwindel, Übelkeit oder Erschöpfung sollte nicht gezögert und medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Hitze kann auch die Wirkung mancher Medikamente negativ beeinflussen. Betroffene sollten im Zweifel mit medizinischem Fachpersonal sprechen.

Wichtig ist, dass auch Institutionen, Betriebe sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Hitze als Gesundheitsrisiko ernst nehmen. Es empfiehlt sich, frühzeitig klare Abläufe zu definieren sowie Hitzemassnahmenpläne zu entwickeln und konsequent umzusetzen, um besonders gefährdete Personen und Mitarbeitende wirksam zu schützen.

(text:sda,pd,jae/bild:keystone)