23 August 2023

Br├Ąnde im Nordosten Griechenlands breiten sich weiter aus

Die grossen Wald- und Buschbr├Ąnde im Nordosten Griechenlands haben sich in der Nacht zum Mittwoch weiter Richtung Westen ausgebreitet. Wie der Staatssender ERT am Morgen berichtete, brannte es nun auch in Richtung der Stadt Komotini. Die gr├Âsste Feuerfront tobte weiterhin im Nationalpark Dadia in Richtung t├╝rkischer Grenze – nunmehr den f├╝nften Tag in Folge.

Auch in Athen blieb die Situation angespannt; dort brennt es seit Dienstag westlich in der industriellen Vorstadt Aspropyrgos. Nachts waren von dort Explosionen zu h├Âren, Werkshallen wurden von den Flammen zerst├Ârt. Zudem brannte es weiterhin nordwestlich der Stadt in Richtung des Gebirges Parnitha. Dort k├Ąmpfte die Feuerwehr die ganze Nacht ├╝ber, um das ├ťbergreifen der Flammen auf die Berge zu verhindern. Parnitha gilt als gr├╝ne Lunge Athens und ist ausserdem Nationalparkgebiet. Die Feuerwehr war mit 65 L├Âschz├╝gen im Einsatz, im Morgengrauen begann wieder massiv der Einsatz aus der Luft mit sieben L├Âschfliegern und acht Hubschraubern.

Insgesamt brennt es in Griechenland mindestens an 15 grossen oder gr├Âsseren Fronten, wie Satellitenbilder zeigten. Die Prognose der Waldbrandgefahr f├╝r Mittwoch sei geringf├╝gig besser als noch am Dienstag, teilte der Zivilschutz mit. So soll der f├╝r die Jahreszeit typische Wind Meltemi nicht mehr so st├╝rmisch wehen. Allerdings werde es ├Ârtlich immer noch Windgeschwindigkeiten um die 50 Kilometer pro Stunde geben, teilte der griechische Wetterdienst mit. Entsprechend blieb die Waldbrandgefahr in vielen Landesteilen weiterhin hoch bis sehr hoch.

(text:sda/bild:keystone)