16 M├Ąrz 2024

Biken im Wald soll geregelt werden

Biken im Wald erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Doch es prallen verschiedene Interessen aufeinander. WaldSchweiz fordert, dass die Waldeigent├╝merinnen und -eigent├╝mer f├╝r ihre Leistungen entsch├Ądigt werden. Dies beinhaltet das Zurverf├╝gungstellen des Waldbodens f├╝r Mountainbike-Infrastrukturen, aber auch die Abgeltung von Mehraufw├Ąnden und Minderertr├Ągen bei der Waldbewirtschaftung.

Unsere W├Ąlder bieten mit ├╝ber 30’000 km Waldstrassen und 20’000 km signalisierten Wanderwegen viel Raum f├╝r Freizeitaktivit├Ąten. Das ist gut so und ist eine von der Gesellschaft eingeforderte ├ľkosystemleistung des Waldes. Aber Mountainbiken hat in den letzten Jahren massiv an Beliebtheit gewonnen. Viele Bikende bewegen sich auf den offiziellen Infrastrukturen, einige suchen jedoch auch den Weg auf illegalen Trails oder Trampelpfaden im freien Waldgel├Ąnde. Mit der zunehmenden Zahl von Erholungssuchenden, die den Wald in Anspruch nimmt, prallen verschiedene Interessen aufeinander. Lenkungsmassnahmen k├Ânnen helfen, diese Konflikte zu entsch├Ąrfen. WaldSchweiz empfiehlt den Waldeigent├╝merinnen und -eigent├╝mern, sich gegen├╝ber Lenkungsmassnahmen mit vertraglichen L├Âsungen offen zu zeigen. WaldSchweiz anerkennt das Bed├╝rfnis der Erholungssuchenden, sich mit dem Mountainbike im Wald zu bewegen, doch muss dies geordnet und koordiniert erfolgen, um den Einfluss auf Wald, Fauna und Waldbewirtschaftung m├Âglichst gering zu halten. Denn jeder Wald hat eine Eigent├╝merin oder einen Eigent├╝mer, deren Eigentumsrechte zu respektieren sind.

(text:pd/bild:unsplash)