5 Dezember 2022

Bierhoff und DFB l├Âsen Vertrag auf

Vier Tage nach dem Vorrundenaus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Katar hat Oliver Bierhoff die Konsequenzen gezogen. Der 54-j├Ąhrige Direktor verl├Ąsst nach 18 Jahren den Deutschen Fussball-Bund, beide Parteien verst├Ąndigten sich auf eine Aufl├Âsung des bis 2024 laufenden Vertrages.

„Ich mache damit den Weg frei f├╝r neue Weichenstellungen“, sagte Bierhoff in einer Erkl├Ąrung: „Einige Entscheidungen, von denen wir ├╝berzeugt waren, haben sich nicht als die richtigen erwiesen. Das bedauert niemand mehr als ich. Daf├╝r ├╝bernehme ich die Verantwortung.“

├ťber die Nachfolgeregelung werden die DFB-Gremien beraten. Welche Konsequenzen der R├╝cktritt f├╝r die Zukunft von Hansi Flick als Bundestrainer hat, war zun├Ąchst unklar.

Bierhoff kam 2004 zum DFB, in einer Funktion, die es so beim Verband noch nie gab. Als Teammanager war er an der Seite von Trainer J├╝rgen Klinsmann massgeblich am Sommerm├Ąrchen bei der Heim-WM zwei Jahre sp├Ąter beteiligt. Mit grossem Erfolg schaffte er um die DFB-Elf eine Aufbruchstimmung, die letztlich im WM-Triumph 2014 in Brasilien mit Joachim L├Âw als Bundestrainer gipfelte.

(text:sda/bild:sda)