23 M├Ąrz 2022

Biel gelingt bei erster Gelegenheit das Break gegen den ZSC

Biel gelingt zum Auftakt der Viertelfinalserie (best of 7) gegen die ZSC Lions ein Break. Das Team von Trainer Antti T├Ârm├Ąnen gewinnt im Hallenstadion 5:4.

In der 25. Minute kassierte der Bieler Fabio Hofer die erste Strafe in diesem Spiel. Doch anstatt auf 2:0 zu erh├Âhen, kassierten die Lions einen Shorthander. ZSC-Verteidiger Maxim Noreau schlug an der gegnerischen blauen Linie am Puck vorbei, worauf Mike K├╝nzle das 1:1 (26.) erzielte. Es war erst das dritte Unterzahltor der Seel├Ąnder in der laufenden Meisterschaft, das zweite durch K├╝nzle, der in der 49. Minute auch f├╝r das letztendlich entscheidende 5:3 (49.) verantwortlich zeichnete und damit zum zw├Âlften Mal in der h├Âchsten Schweizer Liga einen Doppelpack erzielte.

Besser als die Z├╝rcher machten es die Bieler in ihren ersten zwei Powerplays: Alexander Jakowenko (32.) und Michael H├╝gli (36.) brachten die G├Ąste 3:1 in F├╝hrung. 56 Sekunden vor der zweiten Pause verk├╝rzte Sven Andrighetto in ├ťberzahl auf 2:3. Dabei sah der Bieler Keeper Dimitri Schikin, der den verletzten Joren van Pottelberghe vertrat, alles andere als gut aus – wie auch beim 4:5 von Verteidiger Christian Marti (50.), der per “Buebetrickli” re├╝ssierte.

Das war am Ende aber nur eine Randnotiz aus Sicht der Bieler. Denn die Lions erlaubten sich nach einem soliden ersten Drittel, in dem Simon Bodenmann das 1:0 (13.) gelang, zu viele Unzul├Ąnglichkeiten. Dem 3:5 ging ein Scheibenverlust in der neutralen Zone voraus. Von daher waren drei Assists von Denis Malgin zu wenig.

Die Seel├Ąnder starteten mit einem Break, obwohl sie im Angriff mit Damien Brunner und Luca Cunti auf zwei Schl├╝sselspieler verzichten mussten. Beide waren am Dienstag auf dem Eis, sie d├╝rften in dieser Serie also noch zum Einsatz kommen.

ZSC Lions – Biel 4:5 (1:0, 1:3, 2:2)

8083 Zuschauer. – SR Stricker/Tscherrig, Altmann/Wolf. – Tore: 13. Bodenmann (Malgin, Andrighetto) 1:0. 26. K├╝nzle (Unterzahltor!) 1:1. 32. Jakowenko (Rajala, Hischier/Powerplaytor) 1:2. 36. H├╝gli (Hischier, Jakowenko/Powerplaytor) 1:3. 40. (39:04) Andrighetto (Noreau, Malgin/Powerplaytor) 2:3. 45. Hischier (Schneeberger, Rajala) 2:4. 48. (47:19) Noreau (Malgin, Pedretti/Powerplaytor) 3:4. 49. (48:58) K├╝nzle (Haas) 3:5. 50. (49:41) Marti 4:5. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Malgin; Rajala.

ZSC Lions: Kovar; Weber, Geering; Noreau, Marti; Trutmann, Phil Baltisberger; Guebey; Pedretti, Malgin, Andrighetto; Azevedo, Kr├╝ger, Quenneville; Bodenmann, Sigrist, Hollenstein; Sopa, Sch├Ąppi, Riedi; Chris Baltisberger.

Biel: Schikin; Rathgeb, L├Â├Âv; Jakowenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Fey; Hischier, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, H├╝gli; Tanner, Schl├Ąpfer, K├╝nzle; Kohler, Froidevaux, Karaffa; K├Ąmpf.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Diem (krank), Kivist├ und Roe (beide ├╝berz├Ąhlige Ausl├Ąnder), Biel ohne Brunner, Cunit Del├ęmont, Stampfli, van Pottelberghe (alle verletzt), Indrasis und Korpikoski (beide ├╝berz├Ąhlige Ausl├Ąnder). ZSC Lions ab 58:23 ohne Torh├╝ter.

(text:sda/bild:unsplash)